ehemalige Synagoge

Die ehemalige Synagoge von Argenschwang

 

Bei der ehemaligen Synagoge in Argenschwang handelt es sich um ein über 300 Jahre altes zweigeschossiges Fachwerk-Giebelhaus mit Rechteckfenstern und Obergeschoss. Dieses Gebäude wurde von der jüdischen Gemeinde im 18. Jahrhundert gekauft,

um darin nach einer Erweiterung des Gebäudes eine Synagoge einrichten zu können. Der Beetsaal war im Obergeschoss. Eine Frauenempore gab es nicht. Der Bereich für die Frauem war durch einen Sichtschutz abgetrennt. Der Beetraum hatte eine gewölbte hölzerne Decke, die mit einem Sternenhimmel bemalt war.
Fast 200 Jahre war die Synagoge in Argenschwang Mittelpunkt des jüdischen Gemeindelebens am Ort. In den Pogromnächten 1938 wurde der Innenraum verwüstet und beschädigt; Im Auguat 1939 kaufte ein Landwirt das Anwesen. 1950 wurde das Gebäude an die Jüdische Kultusgemeinde Bad Kreuznach/Birkenfeld rückübertragen, die es später wieder verkaufte.

Am 25. Juli 1980 wurde das Synagogengebäude als Kulturdenkmal eingetragen. Noch im selben Jahr wurde das Gebäude außen instandgesetzt. Im Inneren musste die Holzbalkendecke des Beetsaals wegen statischer Schäden ausgebaut werden.

Adresse/Standort der ehem. Synagoge ist die Brunnenstraße 7 (rechts neben der ev. Kirche)

 

                                   Die ehemaligeSynagoge vor und nach dem Umbau 1980